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01. September 2018

Carsharing  direkt vor der Haustüre
Von der Infrastruktur zur Dienstleistung - Carsharing in Wohnanlagen

Der rasche technologische Fortschritt bietet ungeahnte Möglichkeiten im Immobilienbereich zur Attraktivitätssteigerung von Liegenschaften.  Die Bauherrschaft Soziale Wohnbaugenossenschaft Martinsrain Sempach und die Katholische Kirchgemeinde Sempach haben diesen Trend erkannt und investieren in die Zukunft! Gemeinsam haben Sie das Projekt Martinshöhe in Sempach realisiert. Der Erfolg gibt Ihnen Recht: Die Nachfrage für die 50 Mietwohnungen nach dem im Minergie-A-Standard erbauten Häusern hat die Erwartung übertroffen. Die beiden Liegenschaftsverwaltungen H-immo-top GmbH und Redinvest konnten praktisch alle Wohnungen in kurzer Zeit vermieten.
Ein weiteres Highlight welches die neue Wohnanlage bietet, ist die Möglichkeit der Mieter vom bedarfsgerechten Carsharing-Angebot zu profitieren. Dieses wohnungsbezogene Carsharing wird von der LANDI Luzern-West betrieben und nennt sich «edrive-carsharing». Seit dem 1. September steht auf dem markierten Aussenstellplatz in der Wohnanlage eine Ladeinfrastruktur sowie ein Renault Zoe für die Mieter bereit.

Was bedeutet «edrive-carsharing» für die Mieter?
Ein Auto ist am attraktivsten, wenn es direkt vor der Haustüre steht. Das gilt auch für Carsharing.
Wer das Auto an einem bestimmten Termin benötigt, reserviert es bequem über die Buchungsplattform www.edrivecarsharing.ch und bezahlt später den festgesetzten Tarif der gefahrenen Kilometer per Rechnung. Dieses System erweist sich als äussert benutzerfreundlich, ist klar und transparent.

Nicht nur die Bewohner der Martinshöhe in Sempach, sondern alle AnkerInteressierten in der Nachbarschaft erhalten so die Möglichkeit, durch die Nutzung des Carsharing-Angebotes Kosten zu sparen. Sie benötigen keinen Zweitwagen mehr, brauchen keinen zusätzlichen Abstellplatz zu mieten und leisten zusätzlich Ihren Beitrag zum Umweltschutz – Sie erzeugen mit dem Elektrofahrzeug keine C02-Ausstoss. Den für den Betrieb der Fahrzeuge benötigte Strom wird mittels einer hauseigenen Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der Gebäude gewonnen.

Zusätzlich zum Energieverbrauch, welcher die Vorgaben des SIA-Energiepfads erfüllt, sind es auch sozialpolitische Anliegen, die das Projekt einlöst. Trotz diesen hervorragenden Eigenschaften bleiben die Mietwohnungen auf kostengünstigem Niveau. Die Bauherrschaft ist es mit diesem Projekt Martinshöhe gelungen, ihren Mietern einen Mehrwert zu bieten und sich so aus der breiten Masse abzuheben.